
Fiducia IT AG: Führender IT-Dienstleister für Finanzinstitute
763 Banken sind Partner der Karlsruher Rechenzentrale
Die Fiducia IT AG mit Hauptsitz in Karlsruhe ist der größte Dienstleister für Informationstechnologie (IT) im Finanzverbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken und zählt auch bundesweit zu den Top Ten. Über 700 Kreditgenossenschaften sowie 50 Privatbanken nutzen die IT-Lösungen der Fiducia und vertrauen dem hohen Sicherheitsstandard des Karlsruher Rechenzentrums. Darüber hinaus profitieren auch öffentliche Verwaltungen und Unternehmen wie der ADAC e. V. sowie Südwestrundfunk (SWR) vom Know-how und der Infrastruktur der Fiducia.
Aktuell verwaltet die Fiducia rund 17 Millionen Kontokorrent-Konten, verarbeitet jährlich über 3,7 Milliarden Buchungsposten, betreut rund 100.000 Bankarbeitsplätze und gewährleistet an ihren 23.000 Selbstbedienungsgeräten auch die reibungslose Versorgung der Bankkunden mit Bargeld. Zudem bietet die Fiducia mit der Sm@rt-TAN plus das zurzeit sicherste Verfahren für Online-Banking.
Die Fiducia betreibt zwei Hochsicherheitsrechenzentren und bietet ihren Partnerbanken mit der IT-Lösung „agree“ eines der führenden Banksysteme, das von 770 Instituten genutzt wird. Das Verarbeitungsvolumen im Fiducia eigenen Druck- und Kuvertierzentrum lag 2010 bei fast 450 Millionen DIN-A4-Seiten sowie 160 Millionen kuvertierten Sendungen. Einschließlich ihrer Tochterunternehmen beschäftigt die Fiducia IT AG gut 2.400 Mitarbeiter. Die Unternehmensgruppe erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von über 648 Millionen Euro.
Das Fiducia Banksystem „agree“ –
Marktstandard und Erfolgsmodell für alle Vertriebskanäle
Die Fiducia eigene IT-Lösung agree ist eines der bundesweit führenden Banksysteme. „In Zeiten massiver Veränderungen auf den Kapitalmärkten müssen wir technische Lösungen anbieten, die die Prozesse rund um Vertrieb, Steuerung und Produktion in unseren Banken konsequent beschleunigen. agree sorgt dafür, dass unsere Partnerinstitute die Produktivität in der Sachbearbeitung nachhaltig erhöhen und ihre Geschäfte damit effizienter und wettbewerbsfähiger abwickeln können“, sagt Michael Krings, Vorsitzender des Vorstands der Fiducia IT AG. Darüber hinaus ist es bei der Vielzahl an Vertriebskanälen von zunehmender Bedeutung, dass der Bankberater die Übersicht über seine Kunden behält – er muss deren Bedürfnisse und die Historie vom ersten Gespräch bis zum Onlineprofil auf einen Blick parat haben. „Genau hier liegt die Stärke unseres Banksystems agree. Es unterstützt sämtliche Abläufe innerhalb des Bankvertriebs durchgängig und kanalübergreifend, verbessert die Banksteuerung, stärkt den Vertrieb und steigert die Produktivität“, so Krings.
Mit agree ersetzte die Fiducia zwischen 2003 und 2007 bei ihren Partnerbanken vier unterschiedliche Banksysteme und schloss damit eines der größten Umstellungsprojekte in der Finanzdienstleistungsbranche erfolgreich ab. Mittlerweile wird agree in 760 Banken und von fast 100.000 Bankmitarbeitern eingesetzt.
Modernste Rechenzentren bestehen alle Sicherheitsprüfungen
Die gesellschaftliche Verantwortung der Fiducia beschränkt sich nicht nur auf soziale Belange. Als Betreiber von zwei Rechenzentren, die wegen höchster Sicherheitsanforderungen zu den energieintensiven Betrieben gehören, ist der bewusste und schonende Umgang mit Ressourcen eines der zentralen Anliegen des Unternehmens. Dank umfangreicher Maßnahmen und Analysen erhielt die Fiducia 2009 und 2010 als bundesweit eines der ersten Unternehmen vom TÜV Rheinland das Zertifikat „Energieeffizientes Rechenzentrum“ für beide Einrichtungen.
Die beiden Karlsruher Rechenzentren der Branchenkategorie „hochverfügbar“ gewährleisten rund um die Uhr eine zentrale System- und Netzwerk-Überwachung sowie die Parallelverarbeitung der Daten. Zur Authentifizierung nutzen sie modernste biometrische Sicherheitstechnik - das ist weltweit einmalig in einem Rechenzentrum. Der Standort des 2007 in Betrieb gegangenen Zentrums ist zudem erdbeben- und überflutungssicher, liegt außerhalb von Flugrouten und abseits von Eisenbahntrassen, Fernstraßen sowie Industriebetrieben. Die Rechnerzellen sind unterirdisch angeordnet und durch Schleusen mit biometrischer Iriserkennung sowie durch Kartenlesegeräte gesichert. Die komplette Infrastruktur ist doppelt vorhanden, der Leitstand räumlich getrennt vom Rechenzentrum. Weitere Sicherheitsmaßnahmen sind die synchrone Spiegelung aller Daten, die redundante IT-Infrastruktur und Telefon-Datennetz-Zuführung, eine kontinuierliche Notstromversorgung sowie sichere und erprobte Wiederanlaufprozesse. Der ausfallsichere Leitstand, der den weltweiten ITIL-Standards entspricht, steuert den Normalbetrieb und den Wiederanlauf aller Services, selbst im Krisenfall. Die Fiducia realisiert ihr „Produkt Sicherheit“ durch ein stimmiges Zusammenspiel von Technik, Organisation und Mensch.
Ausgezeichneter Kundenservice
Einen Branchenmaßstab setzt die Fiducia auch mit Blick auf ihre Kunden. So kam der TÜV Süd im Berichtsjahr nach einer intensiven Prüfung zu dem Ergebnis, dass die Volksbanken und Raiffeisenbanken eine herausragende Servicequalität der Fiducia genießen. „Das TÜV-Zertifikat belegt die über Jahre verinnerlichte Kundenorientierung in unserem Unternehmen“, sagt Jens-Olaf Bartels, Mitglied des Vorstands. Die Fiducia bearbeitet jährlich etwa 500.000 technische und fachliche Anfragen.
Die Maxime der marktgerechten Preise gilt bei der Fiducia nicht nur für ihre Produkte. Auch interne Prozesse müssen sich dem Marktvergleich stellen. Bei einer Benchmark-Untersuchung des Facility-Managements wurde festgestellt, dass bei der Fiducia die Kosten von 1,70 Euro pro betreutem Quadratmeter unter dem Marktdurchschnitt liegen, bei einer deutlich erhöhten Komplexität und Qualität.
Re-Audits erfolgreich bestanden
Das IT-Sicherheitsmanagement-System der Fiducia entspricht nach wie vor dem internationalen Standard ISO/IEC 27001:2005, das hat die Systembegutachtung 2010 durch die DQS GmbH, die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen ergeben. Die zugesicherte Qualität der Sicherheit der angebotenen IT-Services wird für die Kunden damit transparent und überprüfbar – ein Grundpfand für eine vertrauensvolle Partnerschaft. Parallel zum Re-Audit ihres IT-Sicherheitsmanagements hat die Fiducia erneut eine Förderbegutachtung ihres Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001:2008 sowie die Förderbegutachtung ihres IT-Service Managements nach ISO/IEC 20000-1:2005 bestanden.
Die Fiducia-Gruppe – alle Leistungen unter einem Dach
Bestehend aus der Fiducia IT AG und deren Tochterunternehmen ORGA GmbH, PERAS GmbH, TSG GmbH, ISB AG, 2CALL GmbH, parcIT sowie weiteren Beteiligungen bietet die Gruppe ihren Kunden zahlreiche Leistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie:
Die ORGA GmbH stellt dem Mittelstand seit über 25 Jahren SAP-Kompetenz, IT-Service, Personal-Service und Dokumenten-Management zur Verfügung.
Die PERAS GmbH ist auf Personaldienstleistungen im Bereich Lohn- und Gehaltsabrechnung spezialisiert und versorgt Personalabeilungen mit entsprechenden Systemen und Dienstleistungen.
Die TSG GmbH steht mit individuellen und umfassenden Vor-Ort-Services für hochkomplexe technische Infrastrukturen und deren Betreuung.
Ein herstellerunabhängiges Software-, Entwicklungs- und IT-Beratungsunternehmen wiederum ist die ISB AG, die die Öffentliche Verwaltung und die Automobil-Industrie mit IT-Branchenlösungen bedient.
Als 100-prozentiges Fiducia-Tochterunternehmen ist die parcIT GmbH (Köln) seit dem
1. September 2009 Partner für Risikomanagement- und Controlling-Software. Der früher eigenständige Geschäftsbereich der 1989 gegründeten ifb AG entwickelt erfolgreich Standard- und Individualsoftware für Genossenschaftsbanken, Sparkassen, Privatbanken, Spezialkreditinstitute, Versicherungen, Firmenkunden, Rechenzentren und Verbände.

