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Presse

Banking-IT mit neuer Bescheidenheit

10. November 2011 - Der Kunde bestimmt wie Bankgeschäfte in Zukunft ablaufen


Banking der Zukunft verabschiedet sich von der Technologieverliebtheit der früheren Jahre. Es orientiert sich vielmehr an den Wünschen der Kunden und den Bedürfnissen der Bankmitarbeiter. Kunden bestimmen künftig, wie und auf welchem Weg sie mit ihrer Bank agieren. Fähigkeiten und Aufgaben der Bankmitarbeiter setzen die Rahmenbedingungen für schnelle und sichere Arbeitsabläufe. Banking muss leicht verständlich und einfach zu handhaben sein. Zu diesem Ergebnis kamen heute Vertreter von HP, Microsoft und Fiducia. Sie trafen sich mit Journalisten zu einer Expertenrunde am Rande des Fiducia IT-Kongresses JBFOne 2011.

„Technologie darf kein Selbstzweck sein. Im Mittelpunkt muss immer der Kunden-Nutzen stehen. Nur so kann der Einsatz von Technologie großen Nutzen stiften und Geschäftspotenziale erschließen“. Mit diesen Worten eröffnete Michael Krings, Vorsitzender des Vorstands der Fiducia IT AG 2003 die erste Ausgabe der JBFOne. Der IT-Kongress leitet seinen Namen ab von „Java based Banking Framework“. Eben hatte das Unternehmen beschlossen, sein neues Kernbankensystems agree mit Java-Technologie zu realisieren. Der Kongress sollte deshalb alle Java-Vor- und Querdenker zum Gedankenaustausch unter einem Dach vereinen.
Acht Jahre später ist die Veranstaltung immer noch ein wichtiger Termin im Kalender der Java-Fan-Gemeinde. Inzwischen noch erweitert um eine Diskussionsrunde mit Journalisten. 

In diesem Jahr ging es darum, welche Meilensteine auf dem Weg in eine neue Banking-Zukunft zu bewältigen sind. Während die IT-Branche in der Vergangenheit etwas selbstverliebt die IT-Systeme immer mächtiger gestaltetet hat, ist jetzt ein Trend zu weniger ist mehr erkennbar. „Innovation ist der Schlüssel der Finanzbranche für eine erfolgreiche Zukunft. Schon 2018 könnte die erste komplett virtuelle Bank ihre Geschäfte aufnehmen“, so die Überzeugung von Peter Jaeger, Director Presales Consulting, HP Deutschland GmbH. „Technologisch gesehen erwartet der Kunde dieselbe Einfachheit und dieselben Möglichkeiten, wie er sie von zuhause kennt. Die Chance bzw. das Risiko für Finanzdienstleister liegt darin, dass dieser Anspruch tendenziell gerade bei den attraktiven Kundensegementen mit hohem „life time value“ besonders ausgeprägt ist“, erklärt Dr. Klaus von Rottkay, Director Specialist Sales, Microsoft Deutschland GmbH. 

Die Fiducia hat sich schon seit einigen Jahren darauf konzentriert, ihr Banksystem auf Einfachheit und Verständlichkeit zu trimmen. Für die Zukunft hat das Unternehmen vier Felder ausgemacht, wie sie mit ihrer IT das Banking der Volksbanken und Raiffeisenbanken optimieren möchte. „Künftig bindet die IT die Interaktion zwischen Bank und Kunde ganz selbstverständlich in den Alltag ein. Die Arbeitsabläufe werden weiter vereinfacht und automatisiert. Außerdem unterstützt IT Banken dabei, regulatorische Anforderungen sicher umzusetzen“, beschreibt Klaus-Peter Bruns, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Fiducia IT AG die Marschrichtung für sein Haus. Die Umsetzung dieser Strategie ist bereits in vollem Gange. 

Unter dem Titel „agree lounge“ präsentiert das Unternehmen auf der JBFOne einen virtuellen Rundgang durch das Banking von Morgen. Schon in zwei bis drei Jahren werden soziale Plattformen ganz selbstverständlicher Bestandteil der Kunde-Bank-Beziehung sein. „Wir stellen den Bankkunden in den Mittelpunkt unserer Weiterentwicklungen. Banking soll Spaß machen und zum Erlebnis werden. IT wird dabei zum Mittler zwischen Banken und Kunden“, beschreibt Peter Limmer, Leiter Produktmanagement Vertriebsbank das Konzept der Fiducia. Die agree lounge übernimmt dabei zwei Funktionen. Zum einen zeigt sie bildlich was bald schon Wirklichkeit sein kann. Zum anderen können Banken die Entwicklung „ihres“ Banksystems über die agree lounge mit gestalten. Letztlich entscheidet ihr Votum darüber, mit welcher Priorität die Fiducia die gezeigten Möglichkeiten in die Tat umsetzt. 


Zur JBFOne

Die zweitägige IT-Konferenz der Fiducia IT AG hat den Schwerpunkt Java based Banking-Framework und beleuchtet fünf Themengebiete:
Innovate: Trends, neue Entwicklungen sowie die Zukunftsausrichtung der Fiducia
Architect: Architekturkonzepte der Software-Entwicklung und Infrastruktur
Develop: aktuelle Entwicklungen im Software- und Infrastruktur-Bereich
Optimize: Werkzeuge, Verfahren und Ideen, die Software und Infrastruktur kundenfreundlicher gestalten
Outline: Erfahrungsberichte zu Software, Hardware und Infrastruktur und Verbundprojekten

In diesem Jahr können die Gäste einen Blick in die nahe und etwas fernere IT-Zukunft der Fiducia IT AG werfen. Vorgestellt werden Projekte und Überlegungen rund um die Anwendungsentwicklung und IT-Infrastrukturen des Veranstalters. Ein wichtiges Thema ist die Vereinfachung der IT-Infrastruktur, die sich unter dem Programm "Change IT" gerade in der Endphase der Umsetzung befindet. Erste Ausbringungen erfolgen schon 2011.

Daten und Fakten:
• neunte IT-Konferenz in Folge seit 2003
• 9. und 10. November, Europaforum II, Aschheim bei München
• ca. 450 Teilnehmer
• 55 Referenten
• 40 Vorträge plus Keynotes
• Abendevent für ca. 300 Personen
• 18 internationale Sponsoren



Ansprechpartner Fiducia-Gruppe

Judith Probst 
Fiducia IT AG
Tel. +49 721 4004-43 21
Fax +49 721 4004-47 47
judith.probst@fiducia.de

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